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SDG 14: „Our actions have literally the power to change and to impact“ – Gazellah Bruder erzählt von der Entstehung ihres Wandbildes

In Gazellah Bruders Worten ist Kunst Leben: „Art is life“. Sie hat die Kraft, unser Bewusstsein und unser Handeln zu verändern. Mit ihrer künstlerischen Arbeit trägt sie dazu bei, dass die Bewohner:innen der Meere gehört und gesehen werden. Sie gibt ihnen eine Stimme – denn sie können nicht für sich selbst sprechen. Gleichzeitig ruft sie uns Menschen dazu auf, mehr Empathie, Mitgefühl und Verantwortung für das Wohlergehen von Tieren und Pflanzen im Meer zu übernehmen. Wir haben ihnen bereits großen Schaden zugefügt – es ist Zeit, dass wir handeln und unsere Meere schützen! Das folgende Voicerecording von Gazellah (auf Englisch) gewährt einen berührenden Einblick in die Ideen, die sie bei der Gestaltung ihres Wandbildes zum SDG 14 „Leben unter Wasser“ inspiriert haben. Direkt unter dem Wandbild sind zudem alle Fragen und Antworten zu Gazellahs persönlichen Hintergründen und zum Entstehungsprozess des Wandbildes auf Deutsch übersetzt. Vielen Dank an Gazellah für diese wertvollen Einblicke!

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Unsere Meere: Lebensraum oder Rohstofflieferanten? Ein Gespräch mit Jan Pingel vom Ozeanien-Dialog

Im Gegensatz zu ihrem friedlichen Image erlebt die Pazifische Inselregion zunehmend soziale, ethnische und politische Spannungen. Viele Konflikte werden durch global organisierte Ausbeutung natürlicher Ressourcen und daraus resultierende Streitigkeiten befördert, wenn nicht verursacht. Den Auswirkungen und den zugrunde liegenden globalen Beschaffungs- und Lieferketten stehen die Lebenswirklichkeiten der Menschen sowie die Sorgen und der Protest lokaler Gemeinschaften, NGOs und Kirchen im Pazifik gegenüber. Deutschland und die EU gehören zu den größten Rohstoffverbraucher:innen weltweit. Die Bedingungen, unter denen die von uns verbrauchten Rohstoffe gefördert werden, gehen uns also alle an – ebenso wie das Schicksal derjenigen Menschen, die davon betroffen sind. Mit diesem Thema – Ressourcenraub im Pazifik -befasst sich das aktuelle Bildmotiv von Gazellah Bruder.

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SDG 13 – Banner am KulturEnergieBunker Altona

Mit der Enthüllung des Banners zum SDG 13 „Climate Action – Maßnahmen zum Klimaschutz“  und einem kurzen Gespräch mit dem globalgoals-Team begann am 5. Juli 2025  der „Tag der Zuversicht“ am KulturEnergieBunker  (KEBAP) in Hamburg-Altona.  Eingebettet in das  jährliche Kulturfestival altonale  fand im Anschluss ein vielfältiges Programm unter freiem Himmel rund um den KEBAP-Bunker statt.
Dabei drehte sich alles um gemeinsame Ideen, die Mut machen und Hoffnung geben wollten: für ein gutes Leben, für Klimagerechtigkeit und eine lebenswerte Zukunft. Im Fokus standen die 17 SDGs. Mit den Themen Energie, Klimaschutz, Bildung und Ernährung wollten die Veranstalter:innen einen Beitrag zur deren Umsetzung leisten.

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„Meine Kunst eckt oft an…“ – Ein Gespräch mit dem Künstler LAPIZ

„Wir machen politische Kunst und die ist darstellend. Aber es ist nur unsere Interpretation. Wir malen keine schönen Bilder, verbreiten keine Hoffnung, bieten keine Lösungen, sondern stellen bestimmte Probleme so dar, wie wir sie sehen. Oft knallhart.  Deshalb muss man den Menschen schon etwas zur Erklärung an die Hand geben. Deswegen führen wir ja auch dieses Gespräch. 
Die SDGs zielen darauf, eine bessere und gerechtere, d.h. nachhaltige und zukunftsfähige Welt zu schaffen. Es geht um Abschaffung von Armut und Hunger, Schutz der Ökosysteme, Maßnahmen gegen den Klimaschutz u.a.m. Beim SDG 8 haben die UN tatsächlich aber einen Spagat versucht. Hier geht’s um „Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum“. Dabei wird durch die Hintertür wieder die Steigerung des BIP eingeführt – also die weitere Förderung von Ausbeutung, Ressourcenextraktion, menschen`un´würdiger Arbeit… „

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Wachstum oder Wohlstand ?

Wenn die Wirtschaft wächst, ist die politische Stimmung im Land gut. Wirtschaftswachstum wird mit der Sicherung von Wohlstand gleich gesetzt. Doch schon länger kommen Zweifel an dieser Gleichung auf: Auch in einkommensstarken Ländern wachsen Armut, Arbeitslosigkeit und Unzufriedenheit. Das globale Wirtschaftssystem hat zur Klima- und Biodiversitätskrise sowie zu extremen Ungleichheiten geführt. Im SDG 8 „Nachhaltiges Wirtschaften“ der Vereinten Nationen zeigt sich die Widersprüchlichkeit der Agenda 2030 besonders deutlich: Hier wird u.a. dauerhaftes Wirtschaftswachstum als Mittel zur Armutsbekämpfung propagiert. Es kann aber kein unbegrenztes Wachstum innerhalb der planetaren Grenzen der Erde geben.
Diesem Widerspruch widmet sich das Künstler-Duo LAPIZ (Hamburg) und Elmar Karla (Bremen) .

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SDG 7: Mit visueller Abstraktion und Humor

Die Politik- und Sozialwissenschaftlerin Anna Fünfgeld arbeitet als Postdoktorandin an der Universität Hamburg. In ihrer Forschung interessiert sie sich vor allem für die sozialen und politökonomischen Aspekte von Klima- und Energiepolitik auf globaler Ebene – besonders in Deutschland, Brasilien und Indonesien – sowie für die Frage, wie eine umfassendere sozial-ökologische Transformation gerecht gestaltet und entgegen aktuellen gesellschaftlichen Widerständen befördert werden kann.
Zur Entwicklung des Wandbildmotivs zum SDG 7 mit dem Design-Kurses an der Freien Schule für Gestaltung hat sie zu Beginn eine Menge Hintergrundwissen und inhaltliche Impulse zum Energie-Thema an die Studierenden gegeben. Sie konnte verfolgen, wie daraus unterschiedliche Bildmotive bis zum final ausgewählten „Energiemonster“ entstanden. Im folgenden Interview kommentiert sie das SDG 7- Motiv aus ihrer fachlichen Sicht.

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