Allgemein

Unsere Meere: Lebensraum oder Rohstofflieferanten? Ein Gespräch mit Jan Pingel vom Ozeanien-Dialog

Am 6. Februar 2026 installierten wir das aktuelle globalgoals-Motiv „Leben unter Wasser – Life below Water“ (SDG 14) im Hamburger Karolinenviertel. Bei frostigen Temperaturen begleiteten etwa 15 Kolleg:innen und Teilnehmende, wie sich das bunte Bild von Gazellah Bruder an der Wand des Karo-Star-Gebäudes entfaltete und einen kraftvollen Call for Action in das graue Hamburg-Wetter hinaus schickte: „Stoppt die Zerstörung der Meere und der marinen Lebensräume! Sie sind die Grundlage allen Lebens…“
Anlässlich der Bildinstallation baten wir den Politikwissenschaftler Jan Pingel vom Ozeanien-Dialog um einen fachlichen Kommentar zum Motiv von Gazellah Bruder.

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SDG 13 – Banner am KulturEnergieBunker Altona

Mit der Enthüllung des Banners zum SDG 13 „Climate Action – Maßnahmen zum Klimaschutz“  und einem kurzen Gespräch mit dem globalgoals-Team begann am 5. Juli 2025  der „Tag der Zuversicht“ am KulturEnergieBunker  (KEBAP) in Hamburg-Altona.  Eingebettet in das  jährliche Kulturfestival altonale  fand im Anschluss ein vielfältiges Programm unter freiem Himmel rund um den KEBAP-Bunker statt.
Dabei drehte sich alles um gemeinsame Ideen, die Mut machen und Hoffnung geben wollten: für ein gutes Leben, für Klimagerechtigkeit und eine lebenswerte Zukunft. Im Fokus standen die 17 SDGs. Mit den Themen Energie, Klimaschutz, Bildung und Ernährung wollten die Veranstalter:innen einen Beitrag zur deren Umsetzung leisten.

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„Meine Kunst eckt oft an…“ – Ein Gespräch mit dem Künstler LAPIZ

„Wir machen politische Kunst und die ist darstellend. Aber es ist nur unsere Interpretation. Wir malen keine schönen Bilder, verbreiten keine Hoffnung, bieten keine Lösungen, sondern stellen bestimmte Probleme so dar, wie wir sie sehen. Oft knallhart.  Deshalb muss man den Menschen schon etwas zur Erklärung an die Hand geben. Deswegen führen wir ja auch dieses Gespräch. 
Die SDGs zielen darauf, eine bessere und gerechtere, d.h. nachhaltige und zukunftsfähige Welt zu schaffen. Es geht um Abschaffung von Armut und Hunger, Schutz der Ökosysteme, Maßnahmen gegen den Klimaschutz u.a.m. Beim SDG 8 haben die UN tatsächlich aber einen Spagat versucht. Hier geht’s um „Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum“. Dabei wird durch die Hintertür wieder die Steigerung des BIP eingeführt – also die weitere Förderung von Ausbeutung, Ressourcenextraktion, menschen`un´würdiger Arbeit… „

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Wachstum oder Wohlstand ?

Wenn die Wirtschaft wächst, ist die politische Stimmung im Land gut. Wirtschaftswachstum wird mit der Sicherung von Wohlstand gleich gesetzt. Doch schon länger kommen Zweifel an dieser Gleichung auf: Auch in einkommensstarken Ländern wachsen Armut, Arbeitslosigkeit und Unzufriedenheit. Das globale Wirtschaftssystem hat zur Klima- und Biodiversitätskrise sowie zu extremen Ungleichheiten geführt. Im SDG 8 „Nachhaltiges Wirtschaften“ der Vereinten Nationen zeigt sich die Widersprüchlichkeit der Agenda 2030 besonders deutlich: Hier wird u.a. dauerhaftes Wirtschaftswachstum als Mittel zur Armutsbekämpfung propagiert. Es kann aber kein unbegrenztes Wachstum innerhalb der planetaren Grenzen der Erde geben.
Diesem Widerspruch widmet sich das Künstler-Duo LAPIZ (Hamburg) und Elmar Karla (Bremen) .

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SDG 7: Mit visueller Abstraktion und Humor

Die Poitk- und Sozialwissenschaftler Anna Fünfgeld arbeitet als Postdoktorandin an der Universität Hamburg. In ihrer Forschung interessiert sie sich vor allem für die sozialen und politökonomischen Aspekte von Klima- und Energiepolitik auf globaler Ebene – besonders in Deutschland, Brasilien und Indonesien – sowie für die Frage, wie eine umfassendere sozial-ökologische Transformation gerecht gestaltet und entgegen aktuellen gesellschaftlichen Widerständen befördert werden kann.
Zur Entwicklung des Wandbildmotivs zum SDG 7 mit dem Design-Kurses an der Freien Schule für Gestaltung hat sie zu Beginn eine Menge Hintergrundwissen und inhaltliche Impulse zum Energie-Thema an die Studierenden gegeben. Sie konnte verfolgen, wie daraus unterschiedliche Bildmotive bis zum final ausgewählten „Energiemonster“ entstanden. Im folgenden Interview kommentiert sie das SDG 7- Motiv aus ihrer fachlichen Sicht.

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Nachhaltige Energie für Alle

Ein neues Wandbild zum SDG 7 hängt im Karolinenviertel „Das maßlose Energiemonster verschlingt gierig Windräder-Spaghetti mit Atom-Tomaten in Erdölsoße… es ist ein Vielfraß und Nimmersatt. Um sich aufzuladen, frisst es alle Formen von Energie ohne darüber nachzudenken, wer den Preis zahlt…“ So beschreiben die Gestalter:innen Jonna Tuchtbeld und Erik Przkopanski ihr Wandbildmotiv. Sie waren Teilnehmer:innen des Kurses „Illustration“ an der Freien Schule für Gestaltung (FSG) in Hamburg-Wilhelmsburg und haben zusammen mit 12 Mitstudierenden im August-September 2024 für das Projekt „Globale Ziele – lokal gestaltet“ an der Gestaltung eines Wandbildmotivs mitgewirkt. Gewählt wurde SDG 7: Nachhaltige Energie für alle! Ihr Motiv wurde von allen Entwürfen ausgewählt und kam im Dezember 2024 an die Wand.

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