Das Projekt

Posted on by

Mit unserem Projekt wollen wir die 17 Globalen Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals/SDGs) der Vereinten Nationen durch Kunstinstallationen und Urban Art Projekte in Hamburg sichtbar machen. Damit sollen Impulse für einen Diskurs über diese gesellschaftlich wichtigen Zukunftsthemen geliefert werden.

Begonnen haben wir  im Sommer 2017 mit einem  Wandbild zum SDG1: „Armut überall und in jeder Form beenden“.  Es entstand im Vorfeld und Kontext des G20 Gipfels in Hamburg. Unterschiedliche Menschen und Institutionen wurden zu diesem Thema konsultiert und in die Entwicklung des Bildes einbezogen. Dieses wurde dann im Projektteam mit dem Hamburger Wandbildmaler Eckart Keller entworfen und gestalterisch umgesetzt. 

Die verschiedenen Kunstprojekte sollen mit unterschiedlichen Projektträger*innen und Kooperationspartner*innen realisiert werden.

Inzwischen hat das Vorhaben viel  Kreativität entfaltet und neue Kooperationen sind entstanden. Die Millterntor Gallery, eine Initiative von Viva con Agua e.V., stellte den Kontakt zur nepalesischen Straßenkünstlerin Shraddha Shrestha (Macha_73) her. Im Austausch mit ihr entstand das neue Wandbild zu SDG 6: „Trinkwasser und Sanitärversorgung – Clean water and sanitation“.

Genau zwei Jahre nach der Installation des ersten Wandbildes ist ein weiteres zu sehen: SDG 5: Gleichberechtigung – Gender equality. Gestaltet hat es Bernhard Krebs vom Atelier “Die Schlumper“. Vor fast 40 Jahren gründete sich die Ateliergemeinschaft von Künstler*innen mit unterschiedlichen Behinderungen bei der Gestaltung eines Wandbildes in Hamburg Alsterdorf. Inzwischen liegt ihre Werkstatt nur ein paar Schritte entfernt von dem Ort, wo das neue Wandbild zu sehen ist. So war es im wahrsten Sinne naheliegend die Gelegenheit zu ergreifen und sie für eine Zusammenarbeit zu gewinnen. Ein großer Dank dafür und für die freundlichen Begegnungen im Atelier!

Aus Kunst- und Bildungsinitiativen sowie  der Öffentlichkeit wächst ein kreativ-kritisches Interesse an diesem Projekt, dem Diskurs zu den SDGs sowie deren Umsetzung. Das motiviert!