„Wir möchten ein wildes Projekt bleiben…“

Sieben Jahre globalgoals.hamburg: Ein Werkstattgespräch über künstlerisches Gestalten, politische Wirkungen und Beteiligungsprozesse rund um die SDGs ֍ Wie entstehen die Motive für die verschiedenen SDG-Wandbildplanen? Was bedeutet und wie funktioniert Beteiligung? Wie sichtbar sind Beteiligungsprozesse in dem Motiv, das letztlich an die Wand kommt? Wie bewegen sich die Projektmacher:innen im Spannungsfeld zwischen künstlerischer Offenheit und politischer Positionierung? Welche Wirkungen kann und will das Projekt erzielen? In einem offenen „Küchengespräch“ reflektiert das Projektteam über seinen methodischen Ansatz und die inhaltliche Ziele, mit denen es 2017 gestartet ist, sowie über Herausforderungen und konzeptionelle Änderungen im Laufe der Jahre.

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8. März in Neugraben

    Anlässlich des Internationalen Weltfrauentages installierte die Initiative ‚Neugraben fairändern‘ die Wandbildplane zum SDG 5 „Gleichberechtigung – Gender Equality“ bei strahlendem Sonnenschein in der Fußgängerzone von Neugraben. Mit einer Straßenperformance und einem Quiz machten Schüler:innen vom Gymnasium Süderelbe zusätzlich die Passant:innen auf das Thema aufmerksam. Unser Dank geht an alle Beteiligten: vor allem an den Künstler des Bildmotivs, Bernhard Krebs von der Ateliergemeinschaft „Die Schlumper“, die Industrieklettterer von MagicRope sowie an die Kooperationspartner.innen und Förder:innen des Projektes!

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SDG 2: Ernährung sichern – ein neues Wandbild

Recherchieren, fokussieren, kontextualisieren, reduzieren, vergleichen, kontrastieren, innehalten, diskutieren, vereinfachen, beibehalten, wenden, verwerfen, nachfragen … so entstehen die Motive für die Wandbildbanner zu den UN-Nachhaltigkeitszielen in diesem Projekt. Seit dem 23. Januar 2024 hängt ein neues Wandbild am Neuen Kamp 32 im Hamburger Karolinenviertel. Das Motiv zum SDG 2: „Ernährung sichern“ ist in enger Zusammenarbeit mit der vom European Institute of Innovation and Technology (EIT) geförderten Plattform foodunfolded entstanden. foodunfolded lenkt das Augenmerk darauf, wie eng unsere Nahrungsmittel mit unserem Leben und unserer Gesellschaft verflochten sind. Wir bedanken uns herzlich für diese Kooperation!

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Nachhaltigkeit ist mein Fundament…

Ein Interview mit der Künstlerin Bettina Wistuba ֍ Bettina, wo bist Du im Bereich Kunst, Kreativität und Nachhaltigkeit aktiv? Kunst ist mein Mittel zum Zweck. Ich sehe so ziemlich in allem künstlerisches (musisches) Potential und denke aus der Kunst heraus meine Projekte. In meinen Projekten versuche ich über künstlerische Prozesse, das Spielerische in uns und die uns innewohnende Kreativität „wach zu kitzeln“ und dadurch neue emotionale Erfahrungsräume zu öffnen. Die Kunst ist etwas, was uns allen ursprünglich innewohnt. Nachhaltigkeit ist mein Fundament und mein Ausgangspunkt, von dem ich starte. Alles, was ich tue, denke ich von hieraus. Ich verwende gerne das, was bereits da ist, ob Verpackungsmaterial, gefundene Dinge, Gesammeltes aus der Natur, Farben, die in Kellern verstauben oder im Müll landen und versuche, wenig bis gar nichts neu zu kaufen. Ebenso wichtig ist es mir, nachhaltige Erfahrungs- und Lernräume zu öffnen, die das Potential für Aha-Momente haben.

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Gesundheit ist ein Menschenrecht

In mehreren Workshops haben sich Schüler:innen der Beruflichen Schule für medizinische Fachberufe (BS15) in Hamburg-Wilhelmsburg mit grundlegenden Fragen zu Gesundheit und deren Bedingungen für sich und alle Lebenwesen auf der Erde beschäftigt. Ihre Ideen, Gedanken und ganz persönlichen Perspektiven dazu haben sie in Form von „body maps“ aufgemalt. Auch Kinder vom Offenen Kindertreff am HausDrei Altona konnten ihre Vorstellungen von einem „Gesunden Leben – Happy Life“ einen Nachmittag lang aufs Papier bringen. Aus den so entstandenen bunten und lebendigen Körperbildern gestaltete die Künstlerin Bettina Wistuba das aktuelle Wandbildmotiv. „Alle Elemente auf dem Wandbild entstammen den von den Schüler:innen und Kindern erstellten body maps. Ich habe nichts Eigenes dazugetan, sondern lediglich zusammengefügt. Das war mir wichtig. Es ist ja nicht mein Bild, sondern eine Collage all dessen, was die Teilnehmenden bewegt und was sie zum Ausdruck bringen wollten. `Gesundheit und Wohlergehen´ gehen für mich weit über die Teilziele vom SDG 3 hinaus.

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Kraftvoll und bunt

Im Januar 2023 war das Projekt zu Gast im Offenen Kindertreff im Haus 3. Kraftvoll und bunt ging es darum auf sogenannten „body maps“ zum Ausdruck zu bringen, was ein „happy life“ ausmacht. Stark in Farbe, stark mit Pinsel ging es zur Sache. Freundschaft. Gleichberechtigung. Bewegung. Frieden. Schmetterlinge ……  

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